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Dankgottesdienst zum 71. Jahrestag des Staatsvertrags

Designierter Wiener Generalvikar Kaiser: „Damalige Politiker vertrauten auf Gottes Führung“

 

Mit einem Gottesdienst in der Schlosskapelle im Oberen Belvedere wurde am Freitag, 15. Mai, des 71. Jahrestages der Unterzeichnung des österreichischen Staatsvertrages am 15. Mai 1955 gedacht. Der sogenannten „Heiligen Messe für das Vaterland“, zu der die Gebetsgemeinschaft „Rosenkranz-Sühnekreuzzug“ (RSK) geladen hatte, standen der designierte Wiener Generalvikar Andreas Kaiser und der Geistliche Assistent des RSK, P. Elias van Haaren OFM, vor.

 

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Im Rahmen der Feier wurde u. a. der beiden Väter des Staatsvertrags - Leopold Figl und Julius Raab - gedacht. Dies seien Politiker gewesen, die „an Gottes Existenz geglaubt“ und in ihrem politischen Handeln „auf Gottes Führung“ vertraut und „aus der Wurzel des Glaubens heraus verhandelt“ hätten, sagte der designierte Generalvikar Kaiser in seiner Predigt. Zudem hätten sie „aus dem Glauben ihre Verantwortung“ für ihr politisches Handeln gezogen - eine Fähigkeit, die vielen Politikern heute fehlen würde, so Kaiser.


Nach dem Gottesdienst in der Schlosskapelle begaben sich die Teilnehmenden in den historischen Marmorsaal, wo das Gedenken mit Gebet und Wort von P. Elias weitergeführt wurde und zum Abschluss das Lied „Schutzfrau Öst'reichs“ erklang.

 

 

Gedenken seit 2017

Das Gedenken in Form eines Gottesdienstes fand heuer zum zehnten Mal statt. Erstmals fand es 2017 als Teil des Jubiläumsjahres „70 Jahre RSK - 100 Jahre Fatima“ statt. Die Geschichte des 1947 gegründeten RSK ist eng mit dem Gebet für die Freiheit des nach dem Zweiten Weltkrieg von den Alliierten besetzten Österreich verbunden. Rasch wuchs die Zahl der Betenden rund um RSK-Gründer P. Petrus Pavlicek (1902-1982) von ursprünglich 500 auf 500.000 im Jahr 1955 an.

 

Nach 81 Sühneandachten und mehreren Lichterprozessionen mit zehntausenden Menschen durch die Wiener Innenstadt erfüllte sich 1955 das Gebetsanliegen um die Wiedererlangung der vollen Freiheit Österreichs. Im Hinblick auf den Österreichischen Staatsvertrag 1955 sagte der damalige Bundeskanzler Julius Raab: „Wenn nicht so viel gebetet worden wäre, nicht so viele Hände in Österreich sich zum Gebet gefaltet hätten, so hätten wir es wohl nicht geschafft.“
Nach dem Staatsvertrag textete P. Pavlicek das von ihm verfasste und für den RSK typische Lied um, wo es seitdem in der zweiten Strophe heißt: „Schutzfrau Öst'reichs, o Maria, unser Fleh'n hast du erhört. Freiheit wieder uns gegeben, Frieden Österreich beschert.“

Quelle: www.kathpress.at

 


Die Dankbarkeit nie vergessen

Wir stehen hier an der Stelle, wo der Staatsvertrag vor 71 Jahren unterzeichnet worden ist. Man hat um Freiheit und Frieden gebetet und Freiheit und Frieden wurde geschenkt. Durch viele Jahrzehnte – und ich kann das auch mittlerweile sagen mit meinen 49 Jahren – war das für uns etwas Selbstverständliches. Meine Kindheit, meine Jugend war Gott sei Dank unbeschwert. Kriege – wenn – waren weit weg. Und man hat auch nicht so viel darüber gehört, weil es gab nicht die ganzen sozialen Medien usw. Aber gerade in den letzten Jahren hat sich die Welt geändert. Die Kriege, wie in der Ukraine, rücken näher. Die Kriege, wie im Nahen Osten, in vielen afrikanischen Ländern, scheinen kein Ende zu nehmen. Die Welt wird „nicht gescheiter“.

Wir haben im Evangelium, in der Predigt, von dem Bild gehört: Dem Kaiser geben, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört. Wir sind weiterhin dazu eingeladen, das, was hier geschehen ist, nicht als historischen Akt einmal im Jahr zu feiern, sondern in Dankbarkeit zu leben und, so wie es uns P. Petrus aufgetragen hat, der wusste, dass mit der Freiheit Österreichs das Werk, das er begonnen hat, nicht beendet ist, in seinem Sinne weiterzugeben.

 

Das Bild, das Bild des Kaisers und das Bild Gottes, das er uns eingeprägt hat, indem er den Menschen geschaffen hat. Hier im Belvedere, in diesem wunderbaren Schloss, das auch ein Museum ist, hängen viele Bilder. Wir müssen uns immer fragen, welches Bild hinterlassen wir einmal? Ein jeder von uns hinterlässt ein Bild. Und dieses Bild ist ein wertvolles Bild. Auch wenn kein großer Name daruntersteht von einem Maler, es steht ein ganz anderer Name darunter: nämlich der Name Gottes, der uns nach seinem Ebenbild erschaffen hat. Als seine Ebenbilder sollen wir in dieser Welt die Freiheit leben, die er uns als seine Kinder geschenkt hat. Und den Frieden, den er uns zugesagt hat, ganz besonders am Ostermorgen.

 

Die Kapelle vom Belvedere hat ein seltenes Hochaltarbild. Meistens haben wir Heilige oder die Muttergottes. Dort wird die Auferstehung Christi dargestellt. Die Auferstehung ist für uns nicht etwas Mythologisches. Die Auferstehung ist für uns die Wahrheit. Denn wäre Christus nicht auferstanden, so sagt Paulus, dann wäre unser Glaube sinnlos, dann bräuchten wir nicht hier zu stehen, dann bräuchten wir all das, was wir immer wieder als Kirche, als gläubige Menschen vollziehen, nicht.

 

Die Auferstehung leben, Auferstehung schenken, uns vom Auferstandenen beschenken zu lassen, das ist es, was wir als Bild der Welt hinterlassen sollen und was wir als Bild der Welt zeigen sollen. Darum wollen wir voll Dankbarkeit hier für dieses Geschenk von Freiheit und Frieden danken. Und auch, wenn wir oft auf höchstem Niveau jammern, diese Dankbarkeit nie vergessen. Und im dankbaren Gedenken für das, was hier geschehen ist und wovon wir alle heute profitieren und woraus wir leben und hoffentlich weitergeben, wollen wir jenes Gebet sprechen, das P. Petrus uns hinterlassen hat:

 

Maria, Königin der Herzen und Mittlerin der Gnaden,

erflehe vielen Menschen die Überzeugung,

dass geeintes Gebet eine Macht ist,

die Gottes Barmherzigkeit auf diese Welt herabzieht,

dass der Friede eine Gnade ist,

die durch treues Gebet und die Opfer des ganzen Volkes

erfleht werden kann.

Lass uns die Beleidigungen,

die Gott und dir zugefügt werden,

mit Jesus sühnen und den Frieden retten. Amen.

P. Elias van Haaren OFM

 

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