Gottes heilende Liebe und Nähe erfahren
Das Rosenkranzgebet war besonders gestaltet mit jeweils einem Marienlied nach jedem Gesätzchen und am Schluss eucharistischer Segen.
Die Eucharistiefeier wurde in altbewährter Weise von Thomas Dolezal mit einem Ensemble von ARS MUSICA stimmungsvoll mitgestaltet.
P. Elias van Haaren OFM sagte unter anderem in seiner Predigt:
„…. Jesus, der Heiland, der uns heilen möchte, Er, der Emmanuel, Gott mit uns. Was am Sinai versprochen wurde, das wurde in Jesus ganz greifbar und nah. Und Gott ist immer mit uns. Gerade im Leiden, in der scheinbaren Abwesenheit Gottes, da soll sich zeigen, dass Gott wirklich der ist, der da ist für uns.
Natürlich werden wir als Christen immer wieder hinterfragt: Ja wo ist denn euer Gott, von dem ihr glaubt, dass er immer da ist? Vor allem, wenn jemand krank ist, sagen oft Leute: Du bist ja immer in die Kirche gegangen, warum bist du krank, wo ist denn Gott? Oder wenn jemand stirbt, vor allem ein Kind, ja wo ist Gott? Wo bleibt er, der versprochen hat, dass er uns retten will, dass er uns heilen will? Er scheint euch doch verlassen zu haben! …
Wir müssen glauben, vertrauen. Sakramente sind keine magischen Wundermittel, doch wirken sie auf die Weise, die Gott für das Beste für uns hält. Jesus ist immer in der Eucharistie zugegen, ob es jemand glaubt oder nicht. Jesus verzeiht uns immer in der Beichte, im Augenblick der Lossprechung. Und Jesus kommt als der Arzt, der Heiland unserer Seelen in der Krankensalbung, auch wenn wir nicht gesund aufspringen.
Jesus hat zu Lebzeiten viele Menschen geheilt, aber nicht alle. Er hat aber allen Kraft geschenkt, die auf ihn vertrauen. Die Kraft, vereint mit ihm und auch bei vielen Fragen und Warum nicht zu zerbrechen.
Wir wissen, in Lourdes kommen viele Kranke, aber nicht jeder wird geheilt, aber fast alle sagen, jetzt habe ich Kraft. Denn sie haben erfahren, dass die Sakramente ganz im Mittelpunkt stehen und Kraft geben, Gottes heilende Liebe und Nähe.
Und das wollen wir jetzt auch tun, Sie sind eingeladen, das Sakrament der Krankensalbung zu empfangen.“
Drei Priester spendeten das Sakrament und am Schluss des Gottesdienstes fand eine Lichterprozession mit Kerzen aus Lourdes durch die Kirche statt und endete bei der Fatimastatue. Alle Mitfeiernden erhielten beim Kirchenausgang ein kleines Fläschchen mit Lourdeswasser.
Diese eindrucksvolle Feier war eine Ermutigung, sie auch im nächsten Jahr wieder zu halten.
Traude Gallhofer
