ROSENKRANZ-SÜHNEKREUZZUG UM DEN FRIEDEN DER WELT
RSK - Gebetsgemeinschaft für Kirche und Welt
Franziskanerplatz 4, A-1010 Wien, Tel.: (0043-1) 512 69 36, Fax: (0043-1) 513 01 86
Mail: zent@rsk-ma.at
 
 
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Wir machen Urlaub, um wieder mit neuer Kraft einsatzbereit zu sein.

Deshalb ist die Zentrale des RSK in Wien  vom 18.Juli bis 10. August geschlossen.
Wichtiges und dringendes können Sie per Post senden an RSK, Postfach 695, 1011 Wien.

 

Maria-Namen-Feier 2016 

Am 10. und 11. September findet die Maria-Namen-Feier im Wiener Stephansdom statt,
Beginn an beiden Tagen um 15.00 Uhr.
Samstag mit Erzbischof Dr.Franz Lackner
Sonntag mit Kardinal Dr.Christoph Schönborn

An beiden Tagen spricht P.Vitor Coutinho, Vizerektor des Heiligtums von Fatima
zum Thema: "Fatima heute aktuell?"

 

 

 Eine gute Nachricht: 

Im Jahr 2015 haben sich aus dem deutschen Sprachraum um 36% mehr Personen unserer Gebetsgemeinschaft angemeldet als im Jahr 2014. Danke allen, die mit uns beten!

 

Maria-Namen-Feier 2015 im Wiener Stephansdom  

Tausende Beterinnen und Beter versammelten sich am 12. und 13. September im Wiener Stephansdom zum gemeinsamen Gebet. Drei Schwerpunkte umfasste dieses Jahr die Feier:

    Dank für 60 Jahre Freiheit und Frieden

   Bitte um Frieden für die Völker der Welt und besonders auch für die verfolgten Christen
   im Nahen Osten. dass doch die Wiege des Christentums nicht entchristlicht werde  und 


   für die kommende Familien-Bischofssynode

 

Maria Namen Feier 2015      P.Simon Herro aus Damaskus berichtet eindrucksvoll von der schwierigen Situation in seiner Heimat. Dolmetsch: P.Elias v. Haaren

                                                                      


   Maria Namen Feier 2015    Festgottesdienst mit Erzbischof Franz Lackner

 

Maria Namen Feier 2015    Erzbischof Lackner zeigt den Rosenkranz seiner verstorbenen Mutter und betont, wie wichtig ihm persönlich das Rosenkranzgebet ist

                                                                        

Maria Namen Feier 2015    P.Simon Herro, der die Flüchtlinge in Damaskus und Jordanien betreut, übergibt Kardinal Schönborn ein Andenken aus Bethlehem

                                                                      

 

Maria Namen Feier 2015    Die KISIkids begeisterten die Gläubigen mit ihrem frohen Gesang

 

Maria Namen Feier 2015     Blick in den vollen Stephansdom während der Eucharistiefeier

 

Maria Namen Feier 2015      Kinder sprechen ein Fürbittgebet für die Erwachsenen

Maria Namen Feier 2015     Gardesoldaten des österreichischen Bundesheeres stehen bereit

 

Maria Namen Feier 2015      sie tragen die Fatimastatue durch die Innenstadt von Wien

 

Maria Namen Feier 2015      Feierliche Prozession zum Josefsplatz

 

 Fotos: kathbild @rupprecht.at

  

 

15. Mai 2015:
60 Jahre österreichischer Staatsvertrag

Viele Österreicherinnen und Österreicher haben acht Jahre lang um diesen Staatsvertrag und damit um die Freiheit Österreichs gebetet. 
Bundeskanzler Julius Raab sagte: "Wenn nicht so viel gebetet worden wäre, so viele Hände in Österreich sich zum Gebet gefaltet hätten, so hätten wir es wohl nicht geschafft."
Angeregt wurde dieser Gebetssturm durch den Franziskaner P.Petrus Pavlicek, der 1947 den Rosenkranz-Sühnekreuzzug - kurz RSK genannt -, die Gebetsgemeinschaft für Kirche und Welt, gründete.

Immer wieder kommen dringende Bitten, vor allem aus Syrien und dem Irak, die Christen doch nicht im Stich zu lassen. Der RSK nimmt sich dieser Menschen, aber auch der so notwendigen Neuevangelisierung, des bedrohten Weltfriedens und einer sich aufbauenden Finanzkrise im geeinten Gebet an.

Der RSK, die Gebetsgemeinschaft für Kirche und Welt, steht unter der Patronanz von Kardinal Christoph Schönborn und Erzbischof Franz Lackner.

Sie sind herzlich eingeladen, im RSK mitzubeten, denn "Geeintes Gebet ist eine Macht, die Gottes Barmherzigkeit auf diese Welt herabzieht."

Info: RSK-1011 Wien, Postfach 695, Tel. 0043 - 1- 512 69 36

 

 

Aktuelles 

 

 

 Besinnungsstunden in Südtirol Jänner 2015

Aktuelles

 

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 Aufmerksame Zuhörer in Meran

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Aktuelles 

Zum Abschluss des Einkehrtags in Bozen - gemeinsamer Rosenkranz im Dom

 

 

 Eine gute Nachricht :

Im Jahr 2014 haben sich 622 neue Mitglieder unserer Gebetsgemeinschaft angeschlossen, das sind um  142 mehr als im Vorjahr.

Ein Zeichen dafür, wie notwendig das geeinte Gebet vieler Menschen ist!
Wir freuen uns über jede/jeden neuen Mitbeter und Mitbeterin!

 

Zum Finanzskandal
in den die Leitung des Franziskanerordens verwickelt ist:

Der Rosenkranz-Sühnekreuzzug - RSK - Gebetsgemeinschaft für Kirche und Welt wurde zwar von einem Franziskaner gegründet, ist aber eine von den Franziskanern unabhängige Gemeinschaft.
Daher betrifft dieser bedauerliche Skandal unsere Gebetsgemeinschaft und auch die Spenden nicht.

 

"Betet, um den Frieden zu erlangen."

                                                         Maria in Fatima

 

Marienfeier in Einsiedeln

Am Rosenkranzsonntag, 5. Oktober 2014 versammelten sich wieder viel Gläubige zur großen Marienfeier in Einsiedeln. Diesmal war das Wetter prachtvoll und das trug sicher auch zur guten Stimmung bei. P.Thomas Fässler predigte am Vormittag zum Thema "Man muss zweimal hinschauen" und P.Benno Mikocki sprach am Nachmittag zum ernsten Wort: "Du musst sie vor mir warnen".
Beide Predigten können Sie bestellen bei: RSK- A-1011 Wien, Postfach 695.

Marienfeier Einsiedeln

Marienfeier Einsiedeln

 

 

 Maria Namen Feier 2014

Ganz im Zeichen des Gebetes für den Frieden in der Welt und für die verfolgten Christen stand die diesjährige Maria-Namen-Feier am 13. und 14. September im Wiener Stephansdom an der rund 3.500 Gläubige teilnahmen.

Erzbischof Franz Lackner stand der Feier am Samstag, 13. vor und betonte in seiner eindrucksvollen Predigt: "Der Rosenkranz hat unsere Welt schon oft gerettet. Bitten wir mit Maria und durch Maria um Frieden - um Frieden in unseren Herzen, um Frieden für die verfolgten Menschen. Ja, es ist an der Zeit, gerade auch in Anbetracht unserer Ohnmacht, erneut von stellvertretender Sühne zu sprechen. Es kann nicht sein, dass wir immer aus dem Vollen schöpfen können, während andere immer mit so wenig zufrieden sein müssen und sehr viele Christen und Christinnen ihr Leben geben müssen."

"Heute ist das Gebet um Frieden aktueller denn je." Das betonte Kardinal Christoph Schönborn vor den tausenden Gläubigen, die aus Österreich, Deutschland, Schweiz, Südtirol und der Tschechischen Republik am Sonntag, 14. September, Fest Kreuzerhöhung, mitgefeiert haben. "Gott umarmt uns durch die Wirklichkeit. Gehorsam gegenüber der Wirklichkeit, gegenüber den realen Bedingungen in der Politik, in der Wirtschaft, in unseren Lebensbedingungen: gehorsam. Jesus war gehorsam. Er ist herabgestiegen, er ist demütig geworden. Deshalb hat Gott ihn erhöht - deshalb feiern wir die Erhöhung des Kreuzes -  er hat ihn erhöht über alle Namen."

Vor dem Rosenkranzgebet und der hl. Messe berichtete der Mikropbiologe Siegfried Scherer (München) über seinen Weg als Naturwissenschafter zurück zum Glauben. Zentral sei dabei ein Moment im Rahmen seiner Forschungstätigkeit gewesen, in dem er bei der Untersuchung eines Teichfrosches schlagartig von Ehrfurcht und Bewunderung ergriffen worden sei. "Das war eine Begegnung mit dem Schöpfergott", sagte Scherer.

Der volle Wortlaut der Predigten und des Zeugnisses ist als Broschüre erhältlich bei: RSK-Postfach 695, 1011 Wien

Maria Namen Feier 2014 Erzbischof Franz Lackner von Salzburg mit Konzelebranten

Maria Namen Feier 2014Kardinal Christoph Schönborn betete mit den Kindern das Vater unser

Maria Namen Feier 2014Die Fatimastatue flankiert von Gardesoldaten

Maria Namen Feier 2014Prozession durch die Wiener Innenstadt zum Josefsplatz

 Fotos: kathbild.@Rupprecht

Marienlob in Hausbach
zum 28. Mal fand am 7. Juli 2013 in Hausbach bei der Fatima-Waldkapelle, die zum Gedenken an P.Petrus Pavlicek, em Gründer des Rosenkranz-Sühne-kreuzzuges errichtet wurde, das MARIENLOB statt. Zahlreiche Gläubige aus nah und fern nahmen daran teil. P.Benno hat mit sehr eindrucksvollen Wort in seiner Predigt auf die kritische Situation hingewiesen und zum Gebet aufgerufen.
 

Marienlob

Marienlob

Marienlob

Marienlob

Marienlob

Marienlob

  

        Fatima ist immer aktuellSonnenwunder

Je näher der 13. Oktober kam, umso mehr wuchs die Spannung in Aljustrel. Man hatte den Eltern zu verstehen gegeben, dass es den Kindern schlecht ergehen würde, wenn das Wunder ausbliebe. Ruhig und vertrauensvoll blieben nur die Kinder. Obwohl es in Strömen
regnete, waren über 50.000 Menschen gekommen.

Lucia schreibt:"Meine Mutter, die fürchtete, dies werde der letzte Tag meines Lebens sein, und der die Ungewissheit über das Kommende das Herz zeriss, wollte mich begleiten. Auf dem Weg die Szenen des vergangenen Monats, aber noch zahlreicher und bewegender: Nicht einmal der Schlamm auf den Wegen konnte die Leute aufhalten, sich in demütiger und bittender Haltung niederzuknien. Wir kamen bei der Steineiche an, und unter einer inneren Eingebung bat ich das Volk, die Regenschirme zu schließen, um den Rosenkranz zu beten. Kurz darauf sahen wir den Lichtschein und dann Unsere Liebe Frau über der Steineiche. "Was wünschen Sie von mir?" "Ich möchte dir sagen, dass hier eine Kapelle zu meiner Ehre gebaut werden soll. Ich bin Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz. Man soll weiterhin täglich den Rosenkranz beten. Der Krieg geht zu Ende, und die Soldaten werde in Kürze nach
Hause zurückkehren."
  

  "Ich wollte Sie um vieles bitten: Ob Sie einige Kranke heilen und einige Sünder bekehren möchten ..." "Einige ja, andere nicht. Sie müssen sich bessern und um Vergebung ihrer Sünden bitten."Und mit traurigen Ausdruck fügte Sie hinzu; Man soll den Herrgott nicht mehr beleidigen, der schon so sehr beleidigt worden ist."Sie öffnete die Hände und ließ sie im Sonnenlicht erstrahlen; während Sie sich erhob, strahlte ihr eigenes Licht von der Sonne wider... Darum rief ich, man solle auf die Sonne schauen...

 

Nachdem Unsere Liebe Frau in der unendlichen Ferne des Firmaments verschwunden war, sahen wir dann zur Seite der Sonne den heiligen Josef mit dem Jesuskind und Unsere Liebe Frau in Weiß gekleidet mit einem blauen Mantel. Der heilige Josef mit dem Jesuskind schien die Welt mit einer Handbewegung in Kreuzesform zu segnen. Kurz darauf verschwand diese Erscheinung. Dann sahen wir Unseren Herrn und Unsere Liebe Frau von den Schmerzen. Unser Herr schien die Welt in gleicher Weise zu segnen wie der heilige Josef. Diese Erscheinung verschwand, und ich meine wohl, dass ich auch noch unsere Liebe Frau vom Karmel gesehen habe." Die Menge schaute atemlos verzückt während dieser Zeit ein anderes Schauspiel, das sogenannte "Sonnenwunder": "Der Regen hatte plötzlich aufgehört, die Wolken waren zerrissen und die Sonnenscheibe wurde sichtbar. Doch sie schien silbern wie der Mond. Mit einem Male begann die Sonne mit ungeheurer Geschwindigkeit wie ein Feuerrad um sich selbst zu kreisen, gelbe, grüne, rote, blaue und violette Strahlenbündel werfend, die Wolken, Bäume, Felsen, Erde und die ungeheure Menge in phantastische Farben tauchten. Einen Augenblick hielt die Sonne an, und dann begann der Tanz der Feuerscheibe von neuem. Und das noch ein drittes Mal.

 

Plötzlich hatten alle den Eindrück, als löse sich die Sonne vom Firmament und falle auf sie nieder. Ein vieltausendstimmiger Schreckensschrei gellte auf, Rufe der Reue und des Glaubens. Viele warfen sich in den Schlamm auf die Knie. Da kehrte die Sonne schwankend, zitternd auf ihren Platz zurück.

 

Das ganze dauerte gut zehn Minuten. Leute verschiedenen Standes und Bildungsgrades haben es gesehen. Sogar Leute, die fünf und mehr Kilometer vom Erscheinungsort entfernt waren, Sternwarten und Observatorien konnten davon allerdings nichts registrieren. Es war eben ein wunderbares Phänomen, das die außerordentliche Botschaft von Fatima eindrucksvoll bestätigen sollte."

 

Francisco und Jacinta Marto starben, wie vorhergesagt, bald. Francisco an Lungenentzündung am 4. April 1919, Jacinta an Tuberkulose am 20. Februar 1920. Sie haben ihr Todesleiden heroisch ertragen. Am 13.Mai 2000 wurden sie von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen. Ein Heiligsprechungsverfahren ist eingeleitet.

 

Lucia trat zuerst in den Orden der Dorotheerinnen ein und später mit Zustimmung des Papstes in den Karmel. Sie scheute aber die Öffentlichkeit und erinnerte nur von Zeit zu Zeit den Bischof oder den Papst an die Appelle der Gottesmutter, denen nach ihrer Meinung hier und nun zu entsprechen wäre. Einen guten Kontakt hatte Sr. Lucia zu Papst Johannes Paul II., der nach dem Attentat vom 13.Mai 1981 für die Botschaft von Fatima besonders aufgeschlossen war. Sr Lucia verstarb am 13. Februar 2005 im Karmel von Coimbra.

 

Papst Benedikt XVI. nennt Fatima die prophetischste der neuzeitlichen Marienerscheinungen. Als Kern dieses Zeichens vom Himmel können wir die Worte ansehen: "Die Menschen sollen aufhören Gott zu beleidigen". Als Mittel für eine Lebenswende bittet Maria um das tägliche Rosenkranzgebet. Stellvertretend sollen wir durch unser Gebet und Opfer (zum Beispiel tägliche Pflichterfüllung) auch für die eintreten, die Gott nicht ernst nehmen und IHN dadurch beleidigen. Wenn auf die Botschaft von Fatima gehört wird, kann dies auch zum Frieden indieser Welt beitragen.

 Sonnenwunder

Entnommen aus: Fatima Geschichte und Bedeutung, Josef Bauer, hrsg v. RSK 1980, S31   

 90 Jahre Fatima
Maria bittet:
"Tut, was ich euch sage, und ihr werdet Frieden haben." 

Am 13.Mai vor 90 Jahren erlebten die Kinder Lucia, Jacinta und Francisco in der Cova da Iria bei Fatima die erste Erscheinung der Gottesmutter. Die Visionen wiederholten sich jeden Monat, bis sie am 13. Oktober 1917 mit dem Sonnenwunder ihren Abschluss fanden.

Nach intensiven Untersuchungen - der Weisung des heiligen Paulus gemäß: "Prüft alles, und behaltet das Gute!" (1 Thess 5,21) - hat der zuständige Bischof von Leiria 1930 die Berichte der Kinder für "glaubwürdig" erklärt und die öffentliche Verehrung Unserer Lieben Frau von Fatima gestattet. Darauf wurde Fatima nicht nur zu einem Nationalheiligtum für Portugal, sondern zum Ziel von Wallfahrern aus aller Welt. Selbst die Päpste Paul VI. und Johannes Paul II. kamen als Pilger dorthin.

Trotzdem gehören die Ereignisse aus dem Jahr 1917 in den Bereich der "Privatoffenbarungen", die nach der Lehre der Kirche der "allgemeinen Offenbarung" nichts Neues hinzufügen können. Sie beanspruchen nur menschliche Glaubwürdigkeit, sind aber geeignet, bei den Einzelnen ihre Beziehung zu Gott zu vertiefen und zu verlebendigen. "Privatoffenbarungen", schreibt der Theologe Karl Rahner (in "Visionen und Prophezeiungen, Seite 32) ,sind in ihrem Wesen ein Imperativ, wie in einer bestimmten geschichtlichen Situation von der Christenheit gehandelt werden soll. Sie sind wesentlich keine neuen Behauptungen, sondern ein Befehl."

Dem "Befehl" oder Auftrag von Fatima haben inzwischen Millionen von Gläubigen entsprochen. Es sind Bewegungen entstanden, die die Botschaft von Fatima verbreiten und deren Verwirklichung fördern wollen. Unter anderem sei das aus Amerika stammende "Fatima-Weltapostolat" genannt und der von Österreich ausgegangene "Rosenkranz-Sühnekreuzzug um den Frieden der Welt", der 2007 sein 60-jähriges Bestehen feiert.

Unüberhörbar in der Botschaft von Fatima ist der "Imperativ" zu Buße und Umkehr. "Sie sollen den Herrn nicht mehr beleidigen, der schon soviel beleidigt wurde", waren die letzten Worte der Erscheinung im Oktober 1917. Die Sorge der Mutter Jesu und unserer Mutter gilt aber nicht nur jenen, die ihre Botschaft erfahren. Diese mahnt sie gleichzeitig, um die Bekehrung der Sünder zu beten, für sie zu opfern. "Opfert euch für die Sünder!", sagt sie den Seherkindern. Uns "nachkoziliaren" Katholiken sollte der Gedanke der Verantwortung für die anderen vertraut sein. Wir neigen jedoch dazu, ihreinseitig in apostolischen oder karitativen Taten entsprechen zu wollen. Die Marienerscheinung erinnert, dass wir für sie auch beten und opfern müssen, weil die Verwirrungen und Irrungen unserer Zeit durch Menschenweisheit und -kraft allein nicht zu überwinden sind. Fatima fordert, stellvertretend zu sühnen.

Papst Benedikt XVI. schrieb noch als Dogmatikprofessor: "Die Idee der Stellvertretung ist eine Urgegebenheit des biblischen Zeugnisses, deren Wiederentdeckung dem Chritentum in der heutigen Weltstunde zu einer entscheidenden Erneuerung und Vertiefung seines Selbstverständnisses verhelfen kann."

Die Erscheinungen von Fatima ereigneten sich zur Zeit des ersten Weltkriegs. So ist nicht verwunderlich, dass Maria den Kindern das Gebete um den Frieden aufträgt. Doch sie stellt einen Zusammenhang her zwischen der Erlangung des Friedens sowie der Abwendung von Bedrohungen und der Bekehrung: "Wenn man tut, was ich euch sage, werden viele gerettet werden und es wird Friede sein. ... Wenn man aber nicht aufhört, Gott zu beleidigen, wird ... ein noch schlimmerer Krieg beginnen. ... Russland wird seine Irrlehre über die Welt verbreiten, wird Kriege und Verfolgungen der Kirche heraufbeschwören..." (3.Erscheinung). Der Einsatz für den Frieden ist eindeutig ein zweiter Imperativ in der Fatimabotschaft.

Von diesem Erscheinungsort ging ohne Zweifel ein Impuls zur Marienverehrung aus, und zwar zu einer vertieften Marienverehrung. "Um die Sünder zu retten, will der Herr die Andacht zu meinem Unbefleckten Herzen in der Welt einführen", sagt Maria bei der dritten Erscheinung. Mit "Herz" meinen wir das Innerste, die Mitte einer Person. Mariens Unbeflecktes Herz verehren heißt, die Gesinnung dieses Herzens nachzuahmen, ihren Glauben, ihre Gottesliebe, ihre Hingabe, ihre Sorge um die Menschen. Das ist mehr als liebliche Lieder singen und vor Mariens Bild eine Kerze anzünden!

Das große Anliegen ihres Herzens ist, die Menschen ihrem Sohne zuzuführen. Das geschieht bei jedem Rosenkranzgebet. Darum drängt sie die Kinder immer wieder, den Rosenkranz zu beten. Der nach seinem Aufbau wie ein Mariengebet wirkende Rosenkranz führt mit jedem Geheimnis zu Christus, man nennt ihn daher auch ,das Jesugebet des Westens´.

                        90 Jahre Fatima

                                Gnadenstatue Unsere liebe Frau von Fatima.

 

 

                       90 Jahre Fatima
                       In den Valinhos ist die ursprüngliche Atmosphäre des 
                             Erscheinungsortes am deutlichsten zu spüren

 


                    90 Jahre Fatima
                  Gedenkstätte am Ort der 1. und 3. Engelserscheinung

 

 

                                      90 Jahre Fatima
                 Die drei Seherkinder: Lucia (10), Francisco (9), Jacinta (7)

 

 

 

                     90 Jahre Fatima

                                    Die große Basilika in Fatima

 

                      90 Jahre Fatima
         An den 13. der Monate Mai bis Oktober füllen oft hunderttausend
        und mehr Pilger den Erscheinungsort.
       Das Bild wurde während des Papstbesuches am 13. Mai 1982
       aufgenommen.

                       
        Der Ort der Erscheinungen von Fatima: die kleine Kapelle wurde für die
          zahlreichen Pilger mit einem großen "Überbau" versehen.
  

 

 

                    90 Jahre Fatima

 

     Hunderttausende Pilger strömen an den 13. eines Monats in die Cova da Iria,
       zum Erscheinungsort. Links im Bild die Erscheinungskapelle

 

 

 

 

                    90 Jahre Fatima
   Am 13. Mai 1982 kniet Papst Johannes Paul II. in der Erscheinungskapelle von Fatima, um für den augenscheínlichen Schutz der Gottesmutter während des Attentats vor genau einem Jahr zu danken. Das Papstattentat am 13. Mai 1981 ist ein Hinweis auf die Aktualität der Botschaft von Fatima.

 

                        90 Jahre Fatima

                             Statue der Gottesmutter am Turm der Basilika. 
               Maria hält schützend ihre Hand über Portugal, Europa und die Welt.

 

                   

 

                                                         Kerze

 

 

 

 

    Rosenkranz-Sühnekreuzzug
    um den Frieden der Welt  -
    RSK - Gebetsgemeinschaft 
    für Kirche und Welt 

                           Am 2. Februar 1947 wurde diese weltweite Gebetsgemeinschaft vom Franziskaner P. Petrus Pavlicek gegründet.

Am 3. Februar fand in der Wiener Franziskanerkirche aus diesem Anlass ein Festgottes-dienst statt. Der Provinzial der Wiener Franziskanerprovinz, P. Anton Bruck, hielt diesen Gottesdienst und führte in seiner Predigt aus:
"Ich denke, für P.Petrus Pavlicek ist die Stunde von Mariazell im Jahr 1946 eine Sternstunde, eine Gnadenstunde, ein Kairos. Mit einem Herzen voll Dankbarkeit für die glückliche Heimkehr aus Krieg und Gefangenschaft und mit einem nicht minder vollen Herzen von Bitten um Hilfe, um Freiheit für seine Heimat und um Frieden für die Welt, kniet er in der Gnadenkapelle von Mariazell vor dem Tabernakel, über dem das Gnadenbild der Mutter Gottes thront. In einer innigen Zwiesprache mit der Muttergottes - so muss es wohl gewesen sein - spürt er auf seine flehentlichen Bitten in seinem Herzen die Antwort Marias: \'Tut, was ich euch sage, und ihr werdet Frieden haben.\'
P.Petrus nimmt den Auftrag an, denkt darüber nach und betet um Klarheit. Er findet sie, und am Lichtmesstag, am 2. Februar 1947, gründet er die Ewige Rosenkranzgemeinschaft, sie im Geist der Botschaft von Fatima wirken sollte. ...
\'Glaubst du, dass ich der Gottesmutter in meinem Leben eine Freude gemacht habe?\' Und \'Was wäre gewesen, wenn ich die Botschaft von Mariazell nicht gehört hätte?\', fragt P.Petrus gegen Ende seines Lebens.

RSK-Jubili?umRSK-Jubil?umRSK-Jubil?um


Ich bin überzeugt, P. Petrus hat gehört und befolgt und Freude gemacht. P.Petrus hat in der Erfüllung seines Auftrages von Mariazell sein Leben geheiligt. Als Diener Gottes erkennt ihn die Kirche offiziell an. Wir beten um seine Seligsprechung.
Von Maria hat er sich ganz zu Jesus führen lassen. Ich meine, er zeigt auch uns einen Weg, auf dem wir wie er durch Maria zu Jesus und in sein Reich geführt werden können.
Möge er schützend über seine Gründung wachen. Möge er uns gemeinsam mit Maria, unserer lieben Frau von Fatima, Fürsprecher sein und dem RSK helfen, einen guten Weg in die Zukunft zu gehen. Amen."

Zur festlichen Gestaltung des Jubläumsgottesdienstes trugen sowohl der Don-Bosco-Chor unter der Leitung von Hofrat Friedrich Lessky, als auch das Franziskus Jugendensemble mit klassischer als auch moderner Musik bestens bei.

 

60 Jahre RSK

 Große Auflösung (581 Kb)
Der Diener Gottes P.Petrus Pavlicek (1902-1982), 
Gründer der Gebetsgemeinschaft
(Foto: RSK/Archiv)

 

 

60 Jahre RSK

 Große Auflösung (537 Kb)
Der Diener Gottes P.Petrus Pavlicek (1902-1982),
Gründer der Gebetsgemeinschaft
(Foto: RSK/Archiv)

 



60 Jahre RSK

 Große Auflösung (686 Kb)
Werbeprospekt der Gebetsgemeinschaft in den Jahren 1953/1954
(Foto: RSK/Archiv)

 

 

60 Jahre RSK

 Große Auflösung (646 Kb)
Große Lichterprozession um Frieden und Freiheit über die Wiener Ringstrasse
(Foto: RSK/Archiv)


60 Jahre RSK

 Große Auflösung (544 Kb)
Bittprozession 1953 in Wien
an der Spitze Bundeskanzler Julius Raab und Außenminister Leopold Figl
(Foto: RSK/Archiv)


60 Jahre RSK

 Große Auflösung (826 Kb)
Fatimakundgebung 1961 in Weingarten (Württemberg)
mit Prof. Dr. Rudolf Graber, dem späteren Bischof von Regensburg
(Foto: RSK/Archiv)


60 Jahre RSK

 Große Auflösung (343 Kb)
Auch in den Missionsländern beten Mitglieder den Rosenkranz
(Foto: RSK/Archiv)


60 Jahre RSK

 Große Auflösung (308 Kb)
Maria-Namen-Feier:
das große jährliche Gebetstreffen der Gebetsgemeinschaft in der Stadthalle/Wien
(Foto: RSK/Archiv)

 

Beten für die Zukunft

"Wir treten in ein Zeitalter ungeheurer globaler Umwälzungen ein. Die Veränderungen in Politik, Kultur, Psychologie, Regierungsformen und Umwelt im 20. Jahrhundert sind weit weniger umfassend als jene, die sich in diesen Bereichen bis zum Jahr 2025 ereignen werden" (nach Dennis Meadows).

Der renommierte Zukunftsforscher, er ist Mitverfasser der Neuausgabe der "Grenzen des Wachstums" des Club of Rome, weiß aber auch, dass die Kirchen viel zur positiven Gestaltung der Zukunft beitragen können: "Es wird Menschen brauchen, die eine Vision teilen und gemeinsam eine lange Zeit dafür arbeiten."

Eine Vision für die Zukunft hatte auch P. Petrus Pavlicek, als er am 2. Februar 1947, also vor 60 Jahren, eine Gebetsgemeinschaft gründete, die für Frieden und Freiheit beten sollte: Zunächst für die von den vier Großmächten besetzte Heimat, dann aber auch für die Welt.

Als der Franziskaner 1946 in Mariazell betete, hatte er die Eingebung. "Tut, was ich euch sage, und ihr werdet Frieden haben."
Am Lichtmesstag 1947 begann er diesen Auftrag in die Tat umzusetzen. Unermüdlich motivierte P.Petrus zum Gebet: 500.000 Gläubige waren es in Österreich im Staatsvertragjahr 1955, die seinem Ruf gefolgt waren. Wir dürfen in der unerwarteten Freiheit Österreichs eine Antwort des Himmels auf die Gebete so vieler Menschen sehen.

"Was sie für Österreich getan haben, das tun Sie nun für die Welt." Mit diesen Worten ermutigte der Bischof von Fatima P. Petrus, sein Werk über die Grenzen Österreichs hinaus zu verbreiten. Und so griffen Gläubige in der Schweiz und Südtirol, in den Ostblockstaaten und in den Missionsländern die Idee des RSK auf.

1961: Berliner Mauer. Prof. Rudolf Graber, der nachmalige Bischof von Regensburg, rief die Menschen in Deutschland auf, es den Österreichern gleich zu machen und die Berliner Mauer niederzubeten. Viele Bundesdeutsche schlossen sich seither dem RSK an und halfen, die große Wende des Jahres 1989 zu erbeten.

"Tut, was ich euch sage, und ihr werdet Frieden haben." Dieser Aufruf erging schon 1917, also vor 90 Jahren, an die Seherkinder von Fatima.
Von der Kirche geprüfte Privatoffenbarungen stellen einen Imperativ an die Christenheit dar (K. Rahner). Auch für Fatima gilt das Bibelwort: "Löscht den Geist nicht aus! Verachtet prophetisches Reden nicht!" (1 Thess 5,19f).

"Tut, was ich euch sage, und ihr werdet Frieden haben." - Worin besteht der "Imperativ" von Fatima? Er mahnt zu einem Dreifachen: Verehrt Maria, damit sie euch zu Jesus Christus führe; leistet den Dienst der Stellvertretung, der Sühne; betet um den Frieden, für diese bedrohte Welt.

Um die Verwirklichung dieser Forderungen bemüht sich heute die von P. Petrus gegründete Gebetsgemeinschaft, der Rosenkranz - Sühnekreuzzug (RSK), die Gebetsgemeinschaft für Kirche und Welt.

1.   Marienverehrung
"Die Aussagen, die wir im Neuen Testament über Maria finden, sind so reich und tief, dass wir sie nie ausschöpfen können!" (Klemens Stock).
Eine eingehende Beschäftigung mit den biblischen Texten, die von Maria handeln, vertieft die Erkenntnis, dass Maria eine einzigartige Aufgabe am Werk ihres Sohnes Jesus Christus hat. Diese Aufgabe führt sie in der Herrlichkeit weiter. Sie gibt den Menschen den Rosenkranz an die Hand, dass sie ihren Sohn Schritt für Schritt besser kennen lernen. Die "Mutter der Glaubenden" erbittet den Menschen darüber hinaus eine tiefere Liebe zur Heiligen Schrift.
Rosenkranz - Heilige Schrift - Schwerpunkte des Wirkens des RSK.

2.   Stellvertretung/Sühne
"Keine Träne weint ihr allein und keine weint ihr vergeblich. Durch Leiden hat Christus das Leid erlöst und durch Leiden wirkt ihr mit an seiner Erlösung" (+Papst Johannes Paul II.).
Die große Wirkung, die Papst Johannes Paul II. über seinen Tod hinaus auf die Menschen hat? Ich denke deswegen, weil er den Gedanken der stellvertretenden Sühne gelebt hat.
Aber ist der Gedanke der Stellvertretung denn biblisch?

Dazu Prof. Ratzinger, jetzt Papst Benedikt XVI.:
"Insgesamt lässt sich sagen, dass die Idee der Stellvertretung eine der Urgegebenheiten des biblischen Zeugnisses ist, deren Wiederentdeckung dem Christentum in der heutigen Weltenstunde zu einer entscheidenden Erneuerung und Vertiefung seines Selbstverständnisses verhelfen kann."

Wenn uns die Bekehrung der Menschen am Herzen liegt, müssen wir einsehen, dass es dabei auch um Beseitigung der Sünde geht, auch bei Menschen, die in der Kirche leben. Und dies geschieht eben nicht mit Kaffee, Kuchen und Computer, sondern zunächst durch Gebet und Opfer.
Stellvertretung/Sühne - "in der Theologie nur kümmerlich entfaltet" (Ratzinger), deshalb bemüht sich der RSK um theologische Begründung und Praxis dieser biblischen Urgegebenheit.

3.   Betet für den Frieden, die politische Dimension von Fatima.  
Unser Wohlstand beruht auf drei Grundlagen: unserem Fleiß, der Ausbeutung der Natur und der Ausbeutung der dritten Welt. So ein Politiker.
Man mag manches gegen diese Behauptung einzuwenden haben, aber grundsätzlich ist viel Wahres in ihr enthalten. Und dass nicht so weitergewirtschaftet werden kann, ist vielen klar (siehe auch die Gedanken von Prof. Meadows zu Beginn). Es ist also ein Umdenken nötig - und zwar bald.
Der RSK bemüht sich mit vielen anderen, die Zukunftsproblematik aufzuzeigen und für das Umdenken zu beten: in den eigenen Reihen und bei den Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, den Medien; dass diesem Umdenken ein entsprechendes Handeln folgen sollte, ist klar.

Marienverehrung - Stellvertretung/Sühne - Gebet für diese Welt
Themen, die in der Kirche unterbelichtet sind, zu wenig Beachtung finden. Deshalb darf der RSK nicht in Pension gehen - im Gegeteil: sein Wirken ist heute aktueller denn je: denn wer die große seelische und leibliche Not in der Welt sieht, darf die Hände nicht in den Schoß legen sondern muss sie falten und dann wirken.

   P. Benno Mikocki OFM

 Beten für eine bessere Welt

Am 2.Februar 1947, dem Fest der Darstellung des Herrn, hat der Franziskanerpater Petrus Pavlicek in Wien eine Gebetsgemeinschaft gegründet, die bald den Namen "Rosenkranz - Sühnekreuzzug um den Frieden der Welt" erhielt.

In seiner von den vier Siegermächten des Zweiten Weltkriegs besetzten Heimat wuchs die Zahl der Mitbeter rasch. Als Österreich 1955 den Staatsvertrag erhielt, zählte die Gebetsgemeinschaft im Land an die 500.000 Mitglieder. Die unerwartet erlangte Freiheit wurde damals von vielen, auch von führenden Politikern, als eine Antwort des Himmels auf die Gebete so vieler Menschen empfunden.

Schon schlossen sich dem Rosenkranz - Sühnekreuzzug Gläubige aus anderen Ländern an, aus der Schweiz, aus Südtirol und aus Deutschland, wo die Zahl der Mitbeter besonders stark ab 1961 wuchs, als mit der Errichtung der "Berliner Mauer" deutlich wurde, dass die Sowjets das Land zweiteilen wollen.

Die Idee des Rosenkranz - Sühnekreuzzugs fiel besonders in so genannten Missionsländern auf fruchtbaren Boden. So sind in den 60 Jahren der Gebetsgemeinschaft 2,3 Millionen Gläubige aus 132 Ländern beigetreten; heute sind es 700.000 Beterinnen und Beter.

Anlass für deren Gründung war eine Eingebung, die P. Petrus 1946 erhalten hatte, als er in Mariazell vor der Gnadenstatue betete: Als er der Gottesmutter die Not der Menschen in der Nachkriegszeit aufzählte, vernahm er in seinem Inneren die Worte: "Tut, was ich euch sage, und ihr werdet Frieden haben!"

Dieser Aufruf deckt sich mit der Botschaft, die die Seherkinder von Fatima 1917, also vor 90 Jahren, erhalten haben. Nach Karl Rahner stellen von der Kirche geprüfte Privatoffenbarungen einen Imperativ an die Christenheit dar. Diesem Imperativ bemüht sich der Rosenkranz - Sühnekreuzzug (der Name wurde ergänzt mit "Gebetsgemeinschaft für Kirche und Welt") zu entsprechen.

Er will eine vertiefte, an der Heiligen Schrift orientierte Marienverehrung fördern, weil Maria ein sicherer Weg zu Christus ist. Als Hilfsmittel gibt uns die "Mutter der Glaubenden" den Rosenkranz an die Hand.

Er will den Gedanken der stellvertretenden Sühne wach halten, nach Kardinal Ratzinger (Benedikt XVI.) eine "Urgegebenheit des biblischen Zeugnisses", und zum Beten und Opfern für die Bekehrung der Sünder anleiten. Und das Gebet um den Frieden, der in unserer Welt immer wieder bedroht wird, ist der Gebetsgemeinschaft  für Kirche und Welt weiterhin das große Anliegen.

P. Benno Mikocki OFM