Gerne überreiche ich Ihnen hier die erste Ausgabe unserer Zeitschrift in diesem Jahr.
Es war für uns eine große Freude und Ermutigung, dass die letzte Nummer so gut aufgenommen wurde und wir viele positive Rückmeldungen erhalten haben. Ein Gedanke: Vielleicht können Sie unsere Zeitschrift an jemanden weitergeben, der aufgeschlossen dafür wäre, wir senden Ihnen auf Wunsch gerne Gratisexemplare zu.
Erst vor wenigen Wochen ging die Weihnachtszeit zu Ende und schon sind wir mitten in der Fastenzeit, der Vorbereitung auf das heilige Osterfest.
Wie können wir diese Zeit der Vorbereitung gut nützen? Sehr empfehlenswert wäre, täglich eine Zeit der Stille einzuplanen, vielleicht das Sonntagsevangelium zu lesen und darüber nachzudenken und zu überlegen, wie könnte sich das Wort Gottes in meinem Leben auswirken?
In dieser Nummer finden Sie einige, so hoffe ich, auch hilfreiche Artikel für diese österliche Bußzeit. Auf den Seiten 4/5 der Artikel von P. Elias zum Thema „Beichte“ und auf den Seiten 12/13 schreibt P. Oliver eine eindrucksvolle Meditation zu einem etwas ungewöhnlichen, aber besonderen Gemälde des Letzten Abendmahles.
Ebenso von Bedeutung ist der Beitrag von Prof. Sedlmeier zu den Psalmen auf den Seiten 8-10 und noch vieles andere finden Sie in dieser Ausgabe. Wir sind bemüht, mit diesen Beiträgen Hilfe für das Glaubensleben anzubieten.
Sicher bereitet Ihnen die doch sehr angespannte Weltsituation Sorge. Immer wieder neue Nachrichten von Unruhen, Angriffen, Leid der Bevölkerung, Angst. Papst Leo XIV. sagte in seiner ersten Neujahrsansprache vor den beim Heiligen Stuhl akkreditierten Botschaftern ein sehr ernstes Wort: „Krieg ist wieder in Mode gekommen, und eine kriegerische Stimmung breitet sich aus.“
Es ist verständlich, dass, auch wenn wir noch in einem halbwegs sicheren Land leben dürfen, Angst und Sorge aufkommen, doch dabei sollen wir nicht verweilen. Ein tröstliches Wort des heiligen Antonius Maria Claret will uns Mut schenken: „Herr, es ist aussichtslos, aber du bist allmächtig.“
So wollen wir mit Vertrauen, weiter treu bleiben im Gebet um den Frieden. Und die hier in der Zeitschrift angebotenen Beiträge möchten auch Hoffnung und neuen Mut vermitteln.
Und seien Sie überzeugt, wir sind eine Gebetsgemeinschaft und beten mit- und füreinander. Niemand soll sich alleine in seinen Sorgen und Problemen fühlen, wir beten miteinander.
Mein Wunsch für diese Tage der Fastenzeit, trotz aller Sorgen, die uns bedrücken: Möge es eine gesegnete Zeit, eine gute Vorbereitung auf das Hochfest der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus werden!
In diesem Sinn mit Ihnen verbunden
Traude Gallhofer
für den Vorstand des RSK
Die Printversion können Sie unter zent@rsk-ma.at gerne anfordern.
Die Gebetsgemeinschaft des RSK steht unter der Patronanz des Erzbischofs von Wien und Erzbischof Franz Lackner, Salzburg